Atelier Kluckert



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BEGEGNUNGEN
Zeichnungen, Malerei , Objekte

Gutshaus Steglitz

Gutshaus Steglitz
Schloßstr. 48, 12165 Berlin
So., 21.9. - So., 26.10 .2014
Di - So 14 - 19 Uhr
Eintritt 1.50 Euro

 

In Zusammenarbeit mit dem
Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin
Büro des Bezirksbürgermeisters
Tel.: +49 (0) 30 90 299 3924
Intemet : www.steglitz-zehlendorf.de/gutshaus-steglitz

E-Mail: christine .urban@ba-sz.berlin.de

 

Die Künstler



1952
1968/71

1971/76





Seit 1984
POGO

in Berlin Wilmersdorf geboren
Graphik Design am Lette Verein, Berlin
Hochschule der Künste,

Prof. Spohn. Berlin

Milgliedschaft im VBK
Verein Berliner Künstler
kontinuierlichle Ausstellungstätigkeit im
In- und Ausland

Künstlerkontakt:

Tel.: +49 (0) 30 881 99 25
www.POGO-Art.de
PO.GO@web.de


1946

1963 - 66

1975




1974


1976

1978
Torsten H. Kluckert

in Berlin geboren
Lehre in einem Handwerksberuf.
Beginn der Malerei
Ausbildung zum Restaurator,
speziell Ölgemälde alter und neuer Meister

Erste Ausstellung in Tokyo, Japan
Lehrtätigkeit in Berlin
Eröffnung eines Ateliers für
Kunstmalerei in Berlin
zugleich als freischaffender
Künstler in Berlin ansässig

Künstlerkontakt:

Tel.: +49 (0) 30 5682 1152 
www.kluckert.com
Torsten-Kluckert@t·online.de
Tiger
Titel: Testament eines Tigers
Zeichnung: Leinwand
Triptychon. Je 100 x 40 cm, 2014
Alle Bilder POGO
© by POGO
Tiger
Titel: Bedrängnis
Zeichnung: Öl
100 x 80 cm, 2011

Alle Bilder T. H, KLUCKERT
© by T. H. Kluckert

Stenllenwert des Tieres in der Bildenden Kunst

Dieser Frage gehen die beiden Künstler POGO und Torsten H. Kluckert
in der hier gezeigten Ausstellung nach .
Die Aussagen ihrer Bilder sind sehr eigenständig!

Jeder einzelne Künstler sucht in seiner Inspiration und
Kreativität den für ihn entsprechenden Weg.
POGO
ein bescheidener Großer in der Berliner Kunstszene.

Er stellt das leben der Tiere in den Mittelpunkt seiner Bilder, holt sie gleichsam vom Rand ins Zentrum. Er befasst sich mit der grundlegenden, jenseits von Schöpfungs- und Evolutionslehre stehenden immer wiederkehrenden Frage: Steht der Mensch höher als das Tier? Für ihn hat die Metapher vom Mensdlen als "Krone der Schöpfung" ihre Plausibilität eingebüßt. Gleichgültigkeit oder Gedankenlosigkeit gegenüber Tieren bedeutet für POGO Missachtung von Leben. POGO ist nicht Künstler geworden, um unauffällig zu bleiben. sondern, um auftällig zu sein. Seine künstlerische Begabung ist ohne seinen Kopf nicht zu haben, und der hat präzise Vorstellungen, was gute Künstlerarbeit ist.

Seine Bilder strahlen etwas unbändig Frisches, Leuchtendendes, Natürliches aus. Sie sind eine Ode an die Schöoheit der Geschöpfe, zeigen Lebensmut gepaart mit dem Willen zum Widerstand. Er setzt sein künstlerisches Wirken der Zerstörung entgegen. Der Wille zur
Wahrheit fehlt ihm dabei nicht. Es gibt Niemanden, den seine Bilder nteht berühren . Er selbst zeigt zögernd lächelnd Selbstbewusstsein, aber auch Unergründliches und eines hat er ganz eindeutig: die Fahigkeit zur Empathie.

Kühe
Kühe brauchen grünes Gras, oder Minna?
Zeichnung: Leinwand 40 x 50 cm, 2014
Froschteich
Neokubistischer Froschteich
Zeichnung: Leinwand 90 x 110 cm, 2014





Torsten H. Kluckert

war das dargestellte Tier, welches schon über Jahrhunderte Eingang in die Bilderwelt fand, lediglich Staffage ein Bild zu füllen, zu verniedlichen oder war der Anspruch höher?

Die ersten Darstelungen des Mensmen waren Tiere, was wir in der Höhlenmalerei sofort erkennen und das geschah vor ca. 35.000 Jahren. In dieser Zeit hatte das Tier jedoch einen ganz anderen menschlidlen Stellenwert. Es diente der Nahrung und wurde mit aller wahrscheinlichkeit besser behanden, nur das was man brauchte, wurde genutzt!

Die menschliche Gesellschaft umgab sich stets mit Tieren. weil sie auch schön , zutraulich und liebenswert waren und sind. Für einen sehr großen Kreis von Tierliebhabem werden diese Geschöpfe zu treuen Kameraden, die geachtet und aufs fürsorglichste gepflegt werden.

Die wirklichen Probleme unserer Zeit, die Sorge um unsere Umwelt, der Umgang mit ihr, werden von einzelnen Künstlern schon, nicht aber umfassend, dargestellt . Es geht nicht allein um den Menschen und die Gesellschaft, die er um steh herum errichtet, es betrifft das universelle Denken und da gehört das Tier grundsätzlich dazu, nicht nur als Nahrungslieferant. Das Tier war stets Wegbegleiter, zuweilen auch zu unserem Vergnügen, aber leider auch haufig unserer Willkür ausgesetzt. Unsere Sorge sollte dem Lebensraum, unserem und dem der Tierwelt, gewidmet sein, den gilt es zu schützen!

Wir sollten nicht vergessen, dass wir nur Durchreisende sind, wir haben eine Verpflichtung für die, die nach uns kommen.

Torsten H. Kluckert sieht sich als Künstler in der Verantwortung, diese Problematik mit einfachen Mitteln bildhaft zu machen, letztlich aber nicht die Schönheit der Natur und der Tierwelt außer Acht zu lassen. Gelegentlich entdeckt man bei ihm bei aller Ernsthaftigkeit auch immer mal ein leichtes Augenzwinkern in seinen Bildern.

Seine Bilder entstehen überwiegend in Öl- und Pestelltechnik.
 

Auf den Zahn gefühlt

Auf den Zahn gefühlt
Pastell.80 x 60 cm. 2009


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Torsten Kluckert     |     Innstraße 19     |    12043 Berlin     |     Tel.: 030 - 5682 1152 

Layout: M. Schultz              petaro@web.de